Willkommen bei der SG Bad Kreuznach
RSB Mitgliederversammlung - Delegierte Mitte/Nord zeigen ihr wahres Gesicht PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Harald Kani   

Der Rheinische Schützenbund hatte für den 20. November zur außerordentlichen Mitgliederversammlung nach Hürth-Hermülheim eingeladen. Leider war der Ort schlecht gewählt. Der zur Verfügung stehende Saal war zu klein, um alle Delegierten und Interessierten aufzunehmen. Nachdem alle Sitzmöglichkeiten ausgenutzt waren, mussten trotzdem noch zwischen 40 und 50 Personen den gesamten Versammlungsverlauf im Stehen absolvieren.

Zum Beginn der Versammlung teilte der Gebietspräsident Nord, Ulrich Müller, mit, dass der Präsident Hachenberg mit Wirkung von Mitternacht zurückgetreten wäre, gleiches gelte für den Gebietspräsidenten Süd, Werner Zingerling.

Nach diesen Erklärungen zog der Vorsitzende der Schützengesellschaft seinen Antrag auf Abwahl des Präsidenten zurück, da dieser Antrag bedeutungslos geworden war.

Der weitere Sitzungsverlauf ist für die Mitglieder der Schützengesellschaft eher uninteressant und ist auf der Homepage des Rheinischen Schützenbundes nachzulesen. Was aber interessant war, ist die Reaktion der Delegierten aus den Gebieten Mitte und Nord auf den Antrag der Schützengesellschaft, die Verbandsgrenze zwischen dem RSB und dem PSSB zu Gunsten des PSSB zu ändern, damit dieser die Vereine aus den Schützenkreisen 14/1 und 14/2 aufnehmen kann.

Bevor der Antrag zur Abstimmung aufgerufen wurde, bat der Vorsitzende der Schützengesellschaft noch einmal ums Wort. Er bat die Versammelnden, diesen Antrag mit aller sportlichen Fairness zu behandeln und ihm zuzustimmen, damit die Schützen der Kreise 14/1 und 14/2 weiterhin unter dem Dach des Deutschen Schützenbundes ihren Schießsport betreiben könnten. Was daraufhin folgte, kam einem schlecht inszenierten Theaterstück gleich. Da stand ein Delegierter auf und fuhr den Vertreter der Schützengesellschaft an, warum sie diesem Antrag zustimmen sollten, der RSB würde schließlich die Beiträge benötigen. Leider hatte er überhört, dass in der vorher erläuterten Haushaltsplanung für 2012 die fehlenden Beiträge schon gar nicht mehr berücksichtigt wurden. Der neue Bezirksvorsitzende von Essen tat die Wortmeldung des SG Vorsitzenden als "drücken auf die Tränendrüsen" ab. Man hätte sich im Vorfeld überlegen müssen, was passieren würde, wenn DSB und RSB nicht zustimmen würden. Jetzt müsste man mit den Folgen leben. Abschließend setzte ein Delegierter noch einen drauf: er würde zittern und müsste an sich halten, wenn er diesen Antrag lesen würde, er wüsste überhaupt nicht, was wir da wollten (Anmerkung: hätte er den Antrag ausführlich gelesen, wäre ihm der Sinn des Antrages evtl. bewusst geworden. Oder ! Wer lesen kann, ist klar im Vorteil). Nach diesen Ausführungen war der Ausgang der Abstimmung schon im Voraus klar. Der Antrag wurde mit großer Mehrheit abgelehnt.

Unterm Strich kann man sagen, dass die Delegierten aus den Gebieten Mitte und Nord ihr wahres Gesicht und ihre Einstellung zum Gebiet Süd und zur Schützengesellschaft Bad Kreuznach gezeigt haben. Das Gebiet ist Beitragszahler und hat ansonsten den Mund zu halten. Ob in Kreuznach ein LLZ ist oder nicht interessiert auch niemanden, Hauptsache man kann den Stand für die Landesverbandsmeisterschaften nutzen. Und wenn der Verein insolvent wird, was soll es, gehen wir eben woanders hin.

Was die Delegierten aber nicht wussten war der Umstand, dass dieser Antrag nur ein Test war um die Einstellung der Delegierten und des RSB zum Gebiet Süd bzw. zu den 51 ausgetretenen Vereinen zu erfahren. Schon vor der Delegiertenversammlung existierte ein Plan B, der schon am nächsten Tag in die Tat umgesetzt wurde (siehe gesonderten Bericht).

 
Feier am Tontensonntag entfällt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Stephan Kani   

Wegen Teilnahme von Vorstandsmitglieder auf der außerordentlichen Delegiertenversammlung des Rheinischen Schützenbundes entfällt die Feier am Ehrenmal. Die Niederlegung des Ehrenschmucks wird im kleinen Kreis am Mittwoch Abend um 18.00 Uhr nachgeholt.

 
DSB Gesamtvorstand lehnt Antrag ab, Hachenberg erklärt Rücktritt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Harald Kani   

Der Antrag des Pfälzischen Sportschützenbundes auf Verbandsgrenzenänderung zwischen dem PSSB und dem RSB und damit verbunden die Aufnahme der Schützen aus den Schützenkreisen 14/1 und 14/2 des RSB wurden vom Gesamtvorstand des Deutschen Schützenbundes, der heute in Coburg getagt hatte abgelehnt. Sobald nähere Informationen vorliegen, warum es zu der Ablehnung kam, werden wir dies veröffentlichen. Nach uns vorliegenden Informationen hat aber der ehemalige Vizepräsident Mitte, Karl-Heinz van Eisern nach der Abstimmung erklärt, dass der RSB aber weiterhin zu seinem Wort stehen würde und die ausgetretenen Vereine zum 31. Dezember 2012 den RSB verlassen könnten. Eine weitere Information ist, dass Harry Hachenberg den anwesenden Gesamtvorstandsmitgliedern mitgeteilt hat, dass er nur noch bis heute 24Uhr Präsident des Rheinischen Schützenbundes wäre. Es bleibt nun abzuwarten, wie die Delegierten bei dem morgen stattfindenden außerordentlichen RSB Tag über den Antrag der Schützengesellschaft befinden. (Antrag "Wechsel" ist über Link in der Navigationsleiste einsehbar).

Wir werden von der Sitzung morgen live über alle Geschehnisse berichten. Die Einträge sind hier auf der Seite unter dem Menüpunkt "Twitter" zu finden.

 
Stellungnahme zu Veröffentlichung auf RSB Homepage PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Harald Kani   

Der Rheinische Schützenbund hat mit Datum 11.11.2011 unter dem Titel "Außerordentliche Delegiertenversammlung am 20.11.2011" eine PDF-Datei mit der Überschrift "Informationen für das Gebiet Süd" veröffentlicht. Hierzu bedarf es einer Klarstellung und einer Gegendarstellung zu zwei Sachverhalten.

  • Der RSB veröffentlicht ohne Genehmigung der Schützengesellschaft den alten LLZ-Vertrag. Der RSB wurde aufgefordert, diese Seiten zu löschen. Es handelt sich um vertrauliche Informationen, die er jedem Verein zugänglich machen will, um sich aus seiner Verantwortung für das LLZ zu stehlen. Weiterhin ist anzumerken, dass es sich nur um den Ursprungsvertrag handelt und sämtliche Ergänzungen nicht veröffentlicht wurden.
  • Auf der zweiten Seite des Anschreibens (Unterzeichnet i.A. B. Knot) wird angeführt, dass das Präsidium den Vorsitzenden der SG Bad Kreuznach gebeten hätte, Belege und Unterlagen einzureichen, damit der RSB prüfen könnte, ob er dem LLZ nicht doch einen Zuschuss zahlen könnte. Diese Aussage ist nicht korrekt. Die SG Bad Kreuznach wurde zu keinem Zeitpunkt vom Präsidium des RSB dazu aufgefordert, Unterlagen und Belege einzureichen. Mündliche Anfragen bezüglich einer Bezuschussung durch den RSB wurden vom Präsidenten des RSB, Harry Hachenberg, immer abgelehnt. Als Begründung führte er an, dass der Fachverband Sportschießen Rheinland für das LLZ zuständig sei. Der Rheinische Schützenbund hätte nichts mit dem LLZ zu tun. Diese Aussage ist auch durch eine Vielzahl von Emails an diverse Funktionsträger zu belegen. Als einziges Präsidiumsmitglied hat Karl-Heinz van Eisern bei einer Sitzung gesagt, dass man dem RSB Belege vorlegen solle, dann könne man darüber reden. Hierbei handelte es sich aber lediglich um eine Einzelaussage eines Präsidiumsmitgliedes, der die bekannte Aussage des Präsidenten ("Wir haben mit dem LLZ nichts zu tun") entgegensteht.
  • Zu der im Schreiben an die Präsidentin des Landessportbundes, Frau Augustin, gemachte Aussage, dass der RSB noch nie öffentliche Fördermittel des Landes Rheinland-Pfalz bekommen hätte, sollte man sich die die Gegendarstellung des Fachverbandes Rheinland durchlesen. Diese wird in den nächsten Tagen auf der Internetseite des Fachverbandes zu lesen sein. Im Forum, auf der Internetseite des RSB ist die Gegendarstellung unter Medien-Homepage-Heinrich bereits veröffentlicht. Wenn man das durchgelesen hat, weiß man, was man von den Aussagen des RSB Präsidiums zu halten hat.
  • Weiterhin wird in dem Schreiben angeführt, dass ein Argument für den Wechsel in Pfalz wäre, dass Vereine die zwar in RLP beheimatet wären, deren regionaler Sportverband seinen Sitz aber außerhalb von Rheinland-Pfalz hätte, nicht mehr bezuschusst werden würden. Diese Ausführung ist falsch. Bei etlichen Sitzungen und Kuratoriumsbesprechungen wurde von Seiten des Landessportbundes und des Innenministeriums geäußert, dass die Situation in Rheinland-Pfalz unbefriedigend wäre. Es wäre sinnvoller, wenn sich der zuständige Landesschützenverband innerhalb der politischen Grenzen von Rheinland-Pfalz befinden würde. Weiterhin wurde aufgeführt, dass, wenn sich an der aktuellen Situation nichts ändern würde, die Bezuschussung des Leistungssports Sportschießen und damit das LLZ auf der Kippe stehen. Eine Aussage, dass die Bezuschussung der Vereine gefährdet wäre, wurde zu keinem Zeitpunkt getätigt.

Zu den beiden letzten Punkten wurde von uns Stellung genommen, da die Schützengesellschaft, vertreten durch den 1. Vorsitzenden in die beschriebenen Vorgange involviert war.

Hinweis: Der Rheinische Schützenbund hat die strittige PDF-Datei mittlerweile wieder gelöscht. Da der Inhalt dieser Datei den Vereinen in Schriftform zugesandt wurde, bleibt die Stellungnahme der SG auf der Internetseite einsehbar.

 
SG stellt Anträge zur außerordentlichen Delegiertenversammlung des RSB PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Harald Kani   

Am 20. November findet die außerordentliche Delegiertenversammlung des Rheinischen Schützenbundes in Hürth-Hermülheim bei Köln statt. Diese Versammlung wurde notwendig, da das Präsidium des RSB anläßlich des Delegiertentages in Dormagen, auf Grund des Finanzskandales nicht entlastet wurde. Die Tagesordnung zum Delegiertentag kann man auf der Internetseite des RSB nachlesen. Die Schützengesellschaft Bad Kreuznach hat zu dem Delegiertentag zwei Anträge gestellt:

  1. Die Delegierten mögen beschließen, dass die Kreise 14/1 und 14/2 zum Pfälzischen Sportschützenbund wechseln dürfen.
    Dieser Antrag wurde vorsorglich gestellt, falls der DSB-Gesamtvorstand, der am 19.11. in Gotha tagt, einem Wechsel nicht zustimmen würden.
  2. Die Delegierten mögen beschließen, den amtierenden Präsidenten des RSB, Harry Hachenberg, abzuwählen.

Den genauen Wortlaut der Anträge kann man den anhängenden PDF-Dateien entnehmen. Unseres Wissens liegen weitere Anträge des LSSV Rheinland-Pfalz vor. Es ist davon auszugehen, dass auch diese Anträge kurzfristig auf der Internetseite dieses Vereines nachzulesen sind.

 
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